Die Sprachlosigkeit des Todes

In meiner Arbeit komme ich immer wieder mit dem Thema Tod in Verbindung und erfahre die unterschiedlichsten Weisen des Erlebens und damit umzugehen, ob bei Kinder oder Erwachsenen.
Der Unfalltod eines Fußgängers den ein Kind aus dem Auto der Eltern miterlebte, der Tod von Großeltern, der Tod eines Elternteils und das Gefühl nicht richtig da gewesen zu sein in den letzten Wochen der Krankheit, nicht alles gesagt und Abschied genommen zu haben, die Einsamkeit und sich zurück gelassen fühlen wenn der PartnerIn gestorben ist, u. v. m..

Aus meiner Arbeit und meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, darüber offen zu sprechen was man fühlt, denkt, einen bewegt.
Wir schützen nicht unsere Kinder, wenn wir darüber schweigen, wir lassen Sie alleine.
Wir verarbeiten nicht das Erlebte als Erwachsene, wenn wir die Trauer verdrängen.
Diese Gefühle suchen sich ihren Ausdruck und wenn wir diesem keinen Raum geben, entstehen Krankheiten als Hilferuf unserer Seele.
Die Kinesiologie bietet hier eine achtsame und sanfte Möglichkeit Blockaden und Emotionen zu lösen, die durch dieses Geschehen entstanden sind.
Es wird immer nur das geklärt, was der Mensch bereit ist zu lösen und zu verarbeiten.
Wenn Gefühle wieder fließen können, könnten wir wieder unseren inneren Klang und innere Ruhe finden.

Aus der Starre, in den Fluss kommen!

Auf der Facebook Seite von Souleapp – Nutze Deine innere Kraft,  lass ich diesen Satz:
Wie auch immer Du Dich fühlst…….
Steh auf, zieh Dich an, zeig Dich und gib niemals auf.

Ich dachte, wow, hört sich toll an, ist jedoch nicht immer so einfach.

Es gibt Zeiten da befinden wir uns in einer Blockade oder Starre und genauso fühlt sich alles um uns herum an, wie eingefroren.
Wir haben das Gefühl wie eine Marionette zu funktionieren, nichts fühlt sich so an als würden wir es entscheiden, das Leben läuft an uns vorbei, wir leben es nicht, wir werden gelebt.

Was bedeutet überhaupt sich in einer Starre zu befinden?

Wir bekommen keine klaren Antworten auf Fragen, auch wenn sie noch so banal sind, z. B. was soll ich heute essen, was würde mir jetzt guttun, soll ich rausgehen oder nicht. Wir sind empfänglich für jede Bakterie oder jeden Virus und dieses ständige Kranksein schwächt und demotiviert uns noch mehr ( unser System zeigt uns, damit das auf seelischer Ebene etwas im Ungleichgewicht ist). Wir haben das Gefühl neben uns zu stehen.

Wir fühlen uns wie ein großes Fragezeichen. Am liebsten verkriechen wir uns in dieser Zeit. Die meisten Menschen fühlen sich ständig schlapp und müde und genau dahin flüchten sie am liebsten, in den Schlaf.
Diese Blockade oder Starre können auf energetischer und emotionaler Ebene bestehen.

Wir würden ja gerne, wenn wir die Tür nur öffnen könnten, um aus dieser Starre zu treten. Probieren Sie es, manchmal reicht ein kleiner Spalt.

Eine Selbstbehandlung ist möglich durch:

Wasser trinken, das ist immer gut und sollte ausreichend zu sich genommen werden, denn es fördert den natürlichen Energiefluss im Körper und versorgt das Gehirn (wir bestehen aus 70% Wasser)

Stellen Sie sich eine schöne Situation in Ihrem Leben vor oder eine Farbe in der Sie jetzt gerne baden würden.

Spazieren gehen, so oft es geht. Bleibe Sie in der Mittagspause nicht am Schreibtisch oder Arbeitsplatz, sondern gehen Sie raus und laufe ein Runde, auch wenn es regnet. Sie werden schnell die positive Wirkung dieses  Tapetenwechsels spüren. 

Welches Lieblingslied würde Ihnen jetzt guttun, hören Sie es.

Duschen oder baden Sie, denn im wahrsten Sinne des Wortes reinigen wir uns dabei, auch auf energetischer Ebene.

Tragen Sie Kleidung in einer Farbe in der Sie sich wohlfühlen. Die Wirkung der Farbe unserer Kleidung wird immer noch sehr unterschätzt. Die Farbtherapie erklärt die Wirkung von Farben.

Vermeiden Sie negative Gedanken oder Grübeln, denn dabei werden jedes mal Synapsen( besondere Verbindungen im Gehirn) mit negativer Information gebildet.
Versuche Sie an positive Dinge oder Situationen zu denken, z.B. erinnern Sie sich an ein schönes Erlebnis, freuen Sie sich ganz bewusst auf eine Begegnung mit einem lieben Menschen, kochen Sie sich etwas Schönes oder gehen Sie etwas Leckeres essen.

Sie können sich schöne Erlebnisse aufschreiben, um sich immer wieder daran zu erinnern. Diese positiven Gedanken setzen auch neue Synapsen, die, die negativen überschreiben können.

Lösen Sie die Blockade/Starre mit körperlicher Aktivität auf.

Klopfen Sie Ihren ganzen Körper gleichmäßig mit einer leichten gebildeten Faust ab. Fangen Sie an den Füßen an und bewegen Sie sich nach oben bis zu Ihrem  Kopf, der mit leichten Klopfen aller Fingerspitzen den Abschluss bildet.Gestaute Energie kann so wieder ins Fließen kommen.

Yoga praktizieren, es führt zu einem besseren Körperbewusstsein.

Nordik walking  oder leichtes Joggen, steigert die Kondition, auch auf mentaler und psychischer Ebene. 

Das Leben leben, bedeutet es aktiv zu gestalten. 

Aus meiner Praxis weiß ich, das die oben aufgeführten Punkte in solchen Situationen unterstützend und klärend sein können.
Verbunden mit den Methoden der Kinesiologie, Innerweise oder zusammen kombiniert, können die Ursache herausgefunden und geklärt werden. Wenn wir in der Lage sind rechtzeitig aktiv zu werden, haben Starre oder Blockaden keine Chance unser Leben längerfristig anzuhalten, denn ….
DAS LEBEN DARF LEICHT SEIN!

Kennen sie ihr wahres Potential?

Wir kennen bestimmte Fähigkeiten an uns und im besten Falle können wir diese beruflich und/oder privat anwenden und ausleben.
Andere Fähigkeiten an uns bezeichnen wir eher als Schwäche oder kurz als negative Eigenschaften.
Diese Bewertungen geschehen von außen, die wir oft übernehmen und verinnerlichen.
Zu laut, zu leise, zu präsent, zu stark, zu sehr anzusagen, u.s.w..
Wie wäre es, wenn diese Schwäche oder negative Eigenschaft gerade ihr wahres Potential sind!

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder das Klienten-innen die mit Unwohlfühlen kommen, obwohl es keine organischen Beschwerden gibt, oder es bestehen Beschwerden, die wir als psychosomatisch bezeichnen.

Wenn wir miteinander arbeiten, stellt sich heraus das es ein Bedürfnis nach Veränderung in ihrem Leben gibt, beruflich, privat oder beides.
Wünsche und Ziele gibt es.
Oft müssen wir diese noch präziser formulieren.
In der gemeinsamen Arbeit zeigt sich dem Klienten-in, wie das Eine in das Andere überläuft, und wo die wahre Priorität liegt, oder wie man optimal beides, das Berufliche und Private miteinander verbindet.

Als einen sehr wichtigen Punkt empfinde ich jedoch, das die Menschen den Mut haben über ihre Fähigkeiten zu sprechen, die immer als Schwächen oder negativ dargestellt wurden, denn genau da liegt oft das wahre Potential, das für die Veränderung notwendig ist.

In diesem Sinne, kennen sie ihr wahres Potential?